Glutenfreier Flammkuchen – Elsässer Art

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Ein schönes Gericht für einen gemütlichen Abend mit Freunden oder der Familie. Für den Flammkuchenteig benötigt ihr nur wenige Zutaten und der Teig ist schnell & einfach gemacht. Außerdem könnt ihr den Flammkuchen auch sehr gut für euren Besuch vorbereiten. Dafür den Flammkuchenteig einfach nach Rezept zubereiten, belegen und dann abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Den Flammkuchen könnt ihr bis zu 5 Stunden vor dem Backen im Kühlschrank aufbewahren. Ich verspreche euch, der Flammkuchen wird so gut schmecken, dass eure Gäste gar nicht merken werden, dass er glutenfrei ist. 

Nicht nur meinen Freundeskreis und mich hat das Rezept für den Flammkuchen begeistert, sondern auch das Gluten Free Magazin hat mein Rezept in der 19. Ausgabe Oktober/November 2021 in der Kategorie Gluten Free Friends (Seite 31) veröffentlicht.

Der Flammkuchen ist so schnell & einfach gemacht, dass wir ihn mittlerweile auch gerne mal im Urlaub machen. Ihr benötigt nur wenige Zutaten, die man auch fast überall bekommt. Damit der Flammkuchen richtig schön knusprig wird, empfehle ich euch einen Pizzastein* zu verwenden. Dafür den Flammkuchen zuerst mit dem Backpapier auf den Pizzastein legen (damit er fester wird), nach ca. 5 Minuten den Flammkuchen mit einem Pizzaschieber vom Backpapier lösen und den Flammkuchen für die restliche Zeit auf dem Pizzastein knusprig backen.

Außerdem könnt ihr den Flammkuchen super variieren, unsere Lieblingskombinationen sind neben der klassischen Variante Kürbis-Feige mit Rosmarin und Birne-Gorgonzola mit Honig.

Variante Kürbis-Feige mit Rosmarin:

Für die Variante mit Kürbis benötigt ihr folgende Zutaten: Hokkaido Kürbis (kleines Stück), Feigen, rote Zwiebeln, Speckwürfel, Lauchzwiebeln, frischen Rosmarin. Den Kürbis am besten mit einem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden und anschließend mit etwas Olivenöl, Salz & Pfeffer würzen. Alle anderen Zutaten klein schneiden und den Flammkuchen belegen. Der Teig und die Creme sind identisch zum Rezept Elsässer Art.

Variante Birne-Gorgonzola mit Honig:

Hierfür benötigt ihr Birnen, Gorgonzola, rote Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Honig und Rosmarin. Die Birnen entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Den Gorgonzola ebenfalls in kleine Stückchen schneiden. Alle Zutaten auf dem Flammkuchen verteilen und zum Schluss noch ein paar Tropfen Honig über den Flammkuchen geben. Der Teig und die Creme sind identisch zum Rezept Elsässer Art. Tipp: bei dieser Variante nicht zu viel von der Creme verwenden (max. 1 EL pro Flammkuchen), da der Gorgonzola ebenfalls flüssig wird.

Wie wärs mit einem süßen Abschluss…? Auch sehr empfehlen kann ich euch den letzten Flammkuchen süß zu gestalten. Dafür einfach die Creme mit Vanillezucker oder Honig zubereiten und den Flammkuchen z.B. mit dünnen Apfel- und/oder Birnenscheiben, Zimt & Zucker belegen. Mhhh wie das duftet.

Glutenfreier Flammkuchen – Elsässer Art

Ein schönes Gericht für einen gemütlichen Abend mit Freunden & Familie. Die Flammkuchen könnt ihr sehr gut vorbereiten und individuell belegen. Außerdem schmecken sie so gut, dass eure Gäste gar nicht merken werden, dass sie glutenfrei sind.
Rezept drucken
Zubereiten 30 Minuten
Ruhen 20 Minuten
Backen 12 Minuten
Portionen 5 Stück

Zutaten
 

Vorteig

  • 7 g Trockenhefe
  • ½ TL Zucker
  • 100 ml Wasser (lauwarm)

Hauptteig

  • 500 g glutenfreies Mehl (Mehlmix für Brot & Hefeteig)
  • 230 ml Wasser (lauwarm)
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz

Creme

  • 200 g Crème fraîche
  • 200 g Schmand
  • 1 Pr. Muskatnuss
  • 1 Pr. Salz
  • 1 Pr. Pfeffer

Belag

  • 250 g Speckwürfel / Kochschinken
  • 2-3 Stk. Zwiebeln
  • 5 Stk. Frühlingszwiebeln
  • frischer Schnittlauch

Zubereitung
 

  • Zuerst den Vorteig ansetzen: dafür die Trockenhefe zusammen mit dem Zucker in eine Tasse geben und 100 ml lauwarmes Wasser (max. 30° C) hinzufügen. Das Hefewasser verrühren und mit einem Unterteller bedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
  • Währenddessen die Zwiebeln, Schinken und Schnittlauch kleinschneiden.
  • Anschließend das Mehl, Salz, restliche Wasser und Sonnenblumenöl in eine Schüssel geben und gut verrühren. Zuletzt das Hefewasser hinzufügen.
  • Den Teig ca. 5 Minuten in der Küchenmaschine kneten. Dann den Teig portionieren (ca. 170 g pro Stück) und hauchdünn auf einem Backpapier rund ausrollen (ca. 1-2 mm dick). Den Teig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.
  • Für die Creme den Schmand und Crème fraîche verrühren. Anschließend mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Auf jedem Fladen 1-2 EL der Creme gleichmäßig verteilen und anschließend den gewünschten Belag platzieren. Den Flammkuchen bei 220° C Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 10-12 Minuten knusprig backen. Vor dem Servieren den Schnittlauch über dem Flammkuchen verteilen.

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Kommentare

  1. Anne

    Hallo Sabrina,

    ich habe das Rezept gestern gemacht, nachdem Unsicherheiten mit dem Mehl beseitigt waren, und muss sagen, dass ich schwer begeistert bin! So einen knusprigen Boden hab ich nicht erwartet. Hab es abgewandelt und Flammkuchen mit roter Bete, Feta und Rucola gemacht – echt lecker!

    Ein Frage noch: Meinst du, man kann den Teig einfrieren?

    Danke jedenfalls für das tolle Rezept. ☺️

    Viele Grüße,
    Anne

    • Liebe Anne,

      das freut mich sehr zu hören und vielen lieben Dank für deine nette Rückmeldung. Das klingt aber nach einer tollen Kombination, die werde ich das nächste Mal auch testen. Da bekomme ich direkt wieder Hunger 🙂

      Also wenn du den Flammkuchen einfrieren möchtest, dann empfehle ich dir den Flammkuchen zu belegen und für ca. 5-8 Minuten zu backen. Dann kannst du ihn beim nächsten Mal einfach auftauen und nochmal kurz in den Ofen geben und er müsste wieder genauso lecker sein. Den Teig als Rohling einzufrieren, habe ich leider noch nicht getestet.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  2. Anne

    Ich würde das gerne probieren, bin aber unsicher, welches Mehl. Welches genau nimmst du? Ich kenne keinen Mehlmix für Brot UND Hefeteig. Meines Wissens ist das immer eher getrennt. Aber ich verwende auch selten fertige Mehlmixe und kenn mich wahrscheinlich im Sortiment nicht aus.

    • Hallo Anne,

      vielen Dank für deine Nachricht. Ich verwende für alle Hefeteige am liebsten den glutenfreien Mehlmix für Brot und Hefeteig von Schär. Auch bekannt unter Schär Mix B (oder BROT), den bekommst du eigentlich in allen gut sortierten Supermärkten.

      Damit erziele ich persönlich bei Hefeteigen die besten Ergebnisse. Ich wünsche dir viel Spaß beim Backen und guten Appetit.

      Liebe Grüße
      Sabrina

      • Anne

        OK, nun bin ich im Bilde und werde mir das Mehl kaufen.
        Vielen Dank! 🙂

  3. Steffi

    Hallo, ich wollte gern das Rezept ausprobieren. Kann ich auch frische Hefe verwenden?

    • Hallo Steffi,

      danke für deine Nachricht, selbstverständlich kannst du auch frische Hefe verwenden. Ich benutze nur gerne immer Trockenhefe. Wenn du frische Hefe verwenden möchtest, dann gilt folgende Umrechnung:

      1 Packung Trockenhefe = ½ Würfel frische Hefe
      1 Würfel frische Hefe = 2 Packungen Trockenhefe

      Ich habe dazu auch einen Blog-Beitrag vor kurzem geschrieben: Tipps für glutenfreien Hefeteig. Diesen findest du unter folgendem Link
      https://fraeulein-freivongluten.de/tipps-fuer-glutenfreien-hefeteig

      Viel Spaß beim Backen und lass dir den Flammkuchen schmecken.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  4. Fynnja

    Liebes Fräulein,

    endlich – nach langer Suche habe ich bei dir ein tolles Rezept für glutenfreie Flammkuchen gefunden. Ich kann es nur weiterempfehlen: )

    • Hallo Fynnja,

      das freut mich sehr zu hören, dass sie dir geschmeckt haben. Vielen Dank für die nette Rückmeldung, das freut mich immer sehr zu hören.

      Liebe Grüße
      Sabrina

  5. Verena

    Ich bin total begeistert von diesen Flammkuchen – ein wirklich tolles Rezept. Selbst mein Mann hat sie gegessen, der sich sonst nicht glutenfrei ernährt. Ein neues Familiengericht. Danke für das tolle Rezept. Wir testen uns weiter durch deine Rezepte.
    LG Verena

    • Hallo Verena,

      vielen Dank für deine nette Nachricht. Na das freut mich mich natürlich um so mehr, wenn auch Leuten, die sich nicht glutenfrei ernähren (müssen), der Flammkuchen so gut schmeckt. Lasst ihn euch schmecken & viel Spaß beim weiteren Testen.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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