Lowcarb Marmorkuchen mit Mandel- & Kokosmehl

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Nachdem die Corona Zeit auch leichte Spuren auf meiner Waage hinterlassen hat, habe ich mich mal an einen glutenfreien lowcarb Kuchen mit Mandel- und Kokosmehl gewagt. Dazu muss man sagen, dass die Lowcarb Mehle ganz andere Backeigenschaften haben als herkömmliche Mehle. Insbesondere ergeben sich Änderungen bei den Flüssigkeiten und der Bindung. Ihr sollet also keine herkömmlichen glutenfreien Mehle 1:1 mit Lowcarb-Mehlen austauschen. Außerdem rate ich euch ein Bindungsmittel zu verwenden. Eier helfen auch prima bei der Bindung.

Zusätzlich ist zu beachten, dass dieser Kuchen eine etwas andere Konsistenz hat. Er ist deutlich fester als ein herkömmlicher Mamorkuchen. Trotz reichlich Backpulver, wird er beim Backen nicht sonderlich weit hoch gehen. Ihr braucht also keine große Backform verwenden, es reicht eine mittelgroße Form. Diese könnt ihr auch fast bis oben hin mit Teig befüllen. Dafür ist der Kuchen nach dem Backen, dann aber super saftig und extrem lecker. Die Mandeln verleihen ihm eine leichte Marzipannote. Ich empfehle euch auf jeden Fall die Eier zu trennen und den Eischnee zum Schluss unterzuheben. Auch wenn ich sonst kein großer Fan von Eier trennen bin und ihr dafür auch eine zusätzliche Schüssel benötigt, macht es bei diesem Kuchen wirklich einen Unterschied. Er wird dadurch lockerer und da er durch das Mandelmehl schon recht fest ist, hilft dies auf jeden Fall für die Konsistenz.

Anstelle der Butter könnt ihr auch Kokosöl verwenden. Der Kuchen schmeckt dann deutlich intensiver nach Kokos. Das muss man natürlich mögen. Je nach Konsistenz der Mehle, müsst ihr dann eventuell ein bisschen weniger Milch verwenden (ca. 200 g). Am besten die Milch nach und nach zum Teig hinzugeben und schauen, wie sich die Masse verändert. Außerdem könnt ihr den Zucker durch Erythrit ersetzten. Da Erythrit nicht so süß ist, wie herkömmlicher Zucker, empfehle ich euch (je nach Süße-Geschmack) ersatzweise ca. 130 g Erythrit und eine Vanilleschote zu verwenden.

Lowcarb Marmorkuchen mit Mandel- & Kokosmehl

Eine schöne lowcarb Abwandlung eines klassischen Mamorkuchens mit Mandel- und Kokosmehl. Der Kuchen ist super saftig und hat eine leichte Marzipannote. Anstelle des Zuckers kann auch gut Erythrit verwendet werden.
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Zubereiten 15 Minuten
Backen 55 Minuten
Portionen 12 Stücke

Equipment

  • Kuchenform (mittlere Größe)

Zutaten
  

  • 100 g Mandelmehl
  • 50 g Kokosmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • ½ TL Johannisbrotkernmehl
  • 220 g Milch
  • 50 g Butter
  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Bourbon Vanillezucker
  • 30 g Kakaopulver
  • 15 g Backpulver
  • 1 Pr. Salz
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung
 

  • Als erstes eine mittelgroße Kuchenform (ca. 20 cm) einfetten. Dann die Eier trennen und die Butter mit 50 g Zucker, Vanillezucker und dem Eigelb schaumig rühren. In einer weiteren Schüssel das Eiweiß mit dem restlichen Zucker und einer Prise Salz steif schlagen
  • Die Mehle, gemahlene Mandeln und das Backpulver in eine Rührschüssel geben und gut vermengen. Den Mehlmix abwechselnd mit der Milch zur Eiermasse geben. Zuletzt das steife Eiweiß vorsichtig unter die Masse heben.
  • Die Hälfte der Teigmenge in die Kuchenform geben. Den restlichen Teig mit Kakaopulver vermengen und anschließend ebenfalls in die Kuchenform geben. Mit einer Gabel durch den Teig ziehen, damit ein schönes Muster entsteht.
  • Den Kuchen bei 180° Ober- und Unterhitze auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten backen. Nach dem Backen den Kuchen gut auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestreuen.

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Kommentare

  1. Saskia

    Liebe Sabrina,
    den Kuchen haben wir am Wochenende gebacken und waren ganz begeistert. So schön saftig trotz Lowcarb Mehlen, das fanden wir prima. Wieder mal ein sehr gutes Rezept von dir. Wir testen uns durch und wurden bislang noch nie enttäuscht. Da wir nicht so Kokos Fans sind, haben wir diesen Kuchen mit Butter gebacken. Danke für das tolle Rezept.
    VG Saskia

    • Hallo Saskia,
      das freut mich sehr zu hören. Ja das stimmt, wenn man nicht so gerne Kokos mag, dann ist die Butter eine tolle Alternative. Ich mag es auch noch lieber in der Kombination mit Butter/Margarine, obwohl ich sonst ein totaler Kokosfan bin.
      Liebe Grüße aus Hamburg
      Sabrina

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