Die perfekten Zimtsterne – glutenfrei

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Zimtsterne gehören für mich zu Weihnachten, wie ein Tannenbaum an Heiligabend. Früher habe ich es mir bei Zimtsternen auch gerne mal einfach gemacht und diese im Geschäft gekauft. Die meisten Zimtsterne, die man im Laden laufen kann, enthalten allerdings Weizenmehl. Auch wenn es mittlerweile leckere glutenfreie Zimtsterne zu kaufen gibt, haben diese häufig auch einen stolzen Preis. Also höchste Zeit die Zimtsterne wieder selber zu backen. Anfangs war das Zimtsternbacken für mich eher ein “Try & Error-Spiel”! Kennt ihr das auch? Mittlerweile habe ich einen tollen Teig zusammengestellt, der wirklich Erfolgsgarantie verspricht. Anders als viele andere Zimtsternteige klebt dieser nicht so stark und lässt sich prima verarbeiten. Außerdem wird ein Teil der Mandeln durch lowcarb Mandelmehl und Haselnüsse ersetzt. Gewürzt wird der Teig ganz klassisch mit Zimt. Für den besonderen Geschmack dieser Zimtsterne sorgen außerdem Kardamom und Honig.

Tipps für die Zubereitung:

Ihr solltet den Teig mindestens eine Stunde zum Kühlen in den Kühlschrank stellen. Danach den Teig mit einem Nudelholz auf einer Backmatte ausrollen. Achtet darauf, dass ihr den Teig nicht zu dünn ausrollt. Ich empfehle euch den Teig ca. 0,8 bis 1 cm dick auszurollen, sonst werden die Zimtsterne beim Backen schnell trocken. Es sei denn ihr möchtet gerne knusprige Zimtsterne backen.

Zum Ausstechen könnt ihr einen normalen Stern-Ausstecher verwenden oder natürlich auch einen Zimtsternausstecher. Es klappt bei diesem Teig problemlos mit beiden Varianten. Ich habe dieses Jahr für meinen Papa sogar Zimt-Dackel ausgestochen, auch das hat prima geklappt. Sollte euer Teig doch noch etwas klebrig sein, könnt ihr den Ausstecher auch vorher in einer Schale mit Puderzucker schwenken.

Damit der Eischnee schön steif wird, müsst ihr beim Eiertrennen gründlich arbeiten. Spuren vom Eigelb sollten nicht mehr im Eiweiß sichtbar sein. Bei mir gelingt der Eischnee immer besonders gut, wenn ich eine Prise Salz hinzugebe. Diese sorgt neben dem Geschmack dafür, dass das Eiweiß schneller und fester bindet.

Nach dem Ausstechen muss der Eischnee auf den Teig aufgetragen werden. Auch hier habe ich verschiedenste Varianten getestet: Pinsel, Messer & Eintauchen. Wenn ihr einen Pinsel verwendet, habt ihr eine leichte Struktur auf dem Zimtstern. Mit dem Messer könnt ihr die Oberfläche ganz glatt gestalten und die Kanten gut bearbeiten. Dieses Jahr hat mich die schnelle Variante mit dem Eintauchen am Meisten überzeugt. Packt dafür den Eischee auf einen Unterteller, drückt den Stern mit der Oberfläche in den Eischnee und dreht den Stern beim Hochziehen in eine Richtung. Dadurch bekommt der Zimtstern eine kleine Eischnee-Zipfelmütze.

Dann ab in den Ofen mit den Zimtsternen und hier lauert die nächste Gefahrenquelle. Wenn ihr saftige Zimtsterne wollt, dann solltet ihr diese nicht zu heiß backen. Ich habe die besten Ergebnisse bei 130°C Ober- und Unterhitze erreicht. Nach ca. 15 Minuten sind eure Zimtsterne dann fertig. Achtet darauf, dass der Guss beim Backen nicht gelb wird, sondern schön weiß bleibt.

In einer luftdichten Keksdose aufbewahrt bleiben die Zimtsterne ca. 3 Wochen frisch, wenn ihr sie nicht schon vorher alle vernascht habt.

Die perfekten Zimtsterne – glutenfrei & lowcarb

Ein klassisches Rezept, das Weihnachten nicht fehlen darf. Dieser Teig ist schnell gemacht und lässt sich sehr gut ausstechen. Außerdem werden Mandeln durch lowcarb Mandelmehl und Haselnüsse ausgetauscht. Natürlich ist das Rezept glutenfrei.
Rezept drucken
Zubereiten 30 Minuten
Backen 15 Minuten
Portionen 50 Stück

Equipment

  • Nudelholz
  • Ausstecher
  • Backmatte

Zutaten
  

Teig

  • 200 g gemahlene Mandeln unblanchiert
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Mandelmehl
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt
  • ½ TL Kardamom
  • 1 EL Honig
  • 1 Prise Salz

Topping

  • 1 Ei (M)
  • 125 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
 

  • Zuerst die Eier trennen und den Puderzucker sieben. Dann das Eiweiß mit einer Prise Salz in der Küchenmaschine steif schlagen. Nach und nach den gesiebten Puderzucker unter das Eiweiß rühren. Zum Schluss den Honig hinzufügen. Das Eigelb wird für dieses Rezept nicht mehr benötigt.
  • In einer weiteren Schüssel die Mandeln, Haselnüsse, Mandelmehl, Zimt und Kardamom vermengen. Anschließend die trockenen Zutaten unter den Eischnee rühren. Alles gut vermengen, bis ein gut knetbarer Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie einwickeln. Den Teig für ca. 1 Stunde zum Kühlen in den Kühlschrank geben.
  • Währenddessen den Eischnee für das Topping vorbereiten. Dafür erneut ein Ei trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Nach und nach den gesiebten Puderzucker unter das Eiweiß rühren.
  • Den gekühlten Teig auf einer Backmatte mit einem Nudelholz ca. 0,8-1 cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Die Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Eischnee bestreichen. Hierfür könnt ihr z.B. einen Pinsel oder ein Messer verwenden.
  • Die Zimtsterne werden bei 130°C Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten gebacken. Nach dem Backen die Plätzchen auskühlen lassen.

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Kommentare

  1. Marla T.

    Hey Sabrina,
    wir haben dieses Jahr dein Zimtsternrezept gebacken und wir sind total begeistert. Die Sterne sind super soft, saftig und wahnsinnig lecker mit den Gewürzen. Ein tolles Rezept hast du da entwickelt. Ich bin sehr gespannt, wie lange sie so saftig bleiben.
    Auch der Trick mit dem Eintauchen hat super funktioniert und ging echt schnell. Frohe Weihnachten dir und mach weiter so mit deinen Rezepten, das macht echt Spaß auf deinem Blog rumzustöbern. Dankeschön.
    Viele Grüße Marla

    • Liebe Marla,
      vielen lieben Dank für deine Nachricht – oh ja ich liebe die Konsistenz der Zimtsterne auch sehr gerne. In einer luftdichten Dose aufbewahrt, sollten die Kekse auch ca. 3 Wochen so saftig bleiben. Lass sie dir schmecken und schöne Weihnachten dir und deiner Familie.
      Liebe Grüße
      Sabrina

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